Satzung Weda Elysia e.V.

Präambel

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Im Bewusstsein unserer Einheit mit Gott, allen Menschen und unserer Erde wurde diese Vereinigung gegründet.

Mit ihrer Hilfe gestalten wir für unsere Familien eine über Generationen lebensfähige und lebenswerte Grundlage im Einklang mit der Schöpfung.

Sie leistet ihren Beitrag bei der Entfaltung eines globalen Bewusstseins, in welchem sich der Mensch wieder an die natürliche Schöpfungsordnung erinnert.

Unsere Aufgabe als Mensch ist die Wandlung unseres Heimatplaneten in ein Paradies und dessen stete Vollkommnung.

So, wie ein mächtiger Baum aus einem kleinen Samen wächst, ist diese Vereinigung ein Same für das wieder Aufblühen der Erde.

Artikel 1 ~ Name und Sitz

 

  1. Der Verein trägt den Namen Weda Elysia e.V.
  2. Der Weda Elysia e.V. hat seinen Sitz in 38889 Blankenburg OT Wienrode, Ginsterkopf 6.
  3. Der Verein führt ein Logo. Dieses Logo darf auch von den Zweckbetrieben des Vereins geführt werden. Die namentliche und optische Ausgestaltung des Logos obliegt einem Beschluss des Vorstandes.
  4. Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen.

 

Artikel 2 ~ Zweck des Vereins

 

  1. Zweck des Vereins ist die Gründung und der Aufbau der Famlienlandsitz-Siedlung Weda Elysia (im weiteren auch als FLSS benannt). Er ist Mittel zum Zweck bei der Wiederherstellung natürlicher und kooperativer Lebensgemeinschaften von Pflanzen, Tieren und Menschen. Er erforscht ihre Vollkommnung im Laufe mehrer Generationen und teilt sein Wissen mit allen Menschen.
  2. Der Weda Elysia e.V. fördert das Anlegen und die Kultivierung von Waldgärten, welche eingebettet im Rahmen der Siedlungsgemeinschaft die natürliche Lebensgrundlage für Mensch und Tier bildet. Der Verein erforscht in diesem Zusammenhang alle Möglichkeiten, für die effizienteste Lösung einer selbstbestimmten Organisation der FLSS. Darin enthalten sind die Finanzierung und der dauerhafte Erhalt der Infrastruktur einschließlich Schule, Gemeinschaftshaus, Wegenetz, usw.
  3. Der Verein fördert die solidarische Familien- und Gemeinschaftsbildung insbesondere durch:
    • generationsübergreifendes Wohnen und Leben im Rahmen der FLSS

    • Aufbau von produktiven Dorfstrukturen

    • kulturelles Leben, insbesondere Mitmachen statt Zuschauen

    • Gemeinschaftliches Erschaffen und Erhalten der Siedlungsinfrastruktur insbesondere der Schule, des Gemeinschaftshauses und des gemeinsamen Wegenetzes

    • freie, altersübergreifende Schulbildung auf Grundlage selbstbestimmten Lernens in natürlicher Umgebung

    • die Bereitstellung von Land, gesichert durch das notariell beglaubigte Gestaltungsrecht bei Ausschluss von Spekulationen

    • einfaches Baurecht durch die selbstbestimmte Siedlungsverwaltung im Rahmen des siedlungsinternen gemeinsamen Nenners

    • den modularen Hausbau durch voll ökologische Kleinsthäuser auf großem Grund

  4. Der Verein strebt den höchst möglichen Grad wirtschaftlicher Autonomie und Resillienz des Ökosystem der FLSS an. Daher fördert er:
    • die Verwendung natürlicher, langlebiger Materialien

    • die Wiederverwendung und Reparatur bestehender Gebrauchsgüter

    • regionale Tauschnetzwerke

    • eine Ökonomie des Schenkens und achtsamen Umganges mit Ressourcen und Energie

  5. Der Verein unterstützt und berät Bewohner der Siedlung und des Umlandes bei der Gründung von Kleingewerben wie z.B. bei:
    • der Wiederbelebung alter Handwerkskunst

    • ökologischer Gartenbaukultur (Permakultur)

    • alternativen und regenerativen Energienutzungskonzepten und deren Umsetzung

    • lokale Produktion von ökologischen Lebensmitteln und einer breiten Palette von Gütern des täglichen Bedarfs

Hierdurch kann im Umfeld der FLSS die Abwanderung von jungen und alten Menschen vom Dorf zur Stadt wesentlich reduziert werden. Junge Menschen bekommen Mut zur Eigenverantwortlichkeit und die Chance für eine schuldenfreie Lebensbasis.

  1. Der Verein setzt sich für die dauerhafte und krisenfeste Versorgung der Bewohner der FLSS Weda Elysia und umliegender Gemeinden mit sauberem Wasser und Nahrungsmitteln ein. Dies wird erreicht durch die Förderung von Maßnahmen wie z.b.:

      • die Erhöhung der Bodenqualität durch gezielten Humusaufbau

      • die Anpflanzung von Mischwäldern insbesondere hochwachsender Bäume

      • den Anbau gesunder und nahrhafter Lebensmittel ohne Chemieeinsatz

      • die Wiederherstellung und der Erhalt ursprünglicher Arten unserer Flora und Fauna, welche in unserer Klimazone möglich sind

      • den Schutz vom Aussterben bedrohter Tierarten insbesondere der Biene und deren wesensgemäßer Haltung

      • die Schaffung von natürlichen Wasserretentionsflächen in und um die Waldsiedlungen. Dadurch wird die Gefahr einer Überflutung und/oder Dürre vermindert und zur Abwendung des Klimakollaps beigetragen.

  1. Der Verein fördert die Verbreitung von Kenntnissen bezüglich natürlicher Lebensmittel aus biologischem Anbau und vegetarisch/veganer Ernährung sowie die Anwendung natürlicher Heilmittel. Dies wir erreicht durch:

      • Ernährungsberatung

      • Beratung über natürliche Kosmetika, alternative Heilmethoden und Prävention

      • Zusammenarbeit mit Gruppen und Verbänden im Bereich des Verbraucher- und/oder Umweltschutzes.

  1. Zweck des Vereins ist auch die Treuhänderschaft von Stiftungen gemäß
    Artikel 2 Abs.3 Punkt 6 dieser Satzung.

  2. Der Verein repräsentiert die Siedlungsgemeinschaft Weda Elysia in öffentlichen und rechtlichen Angelegenheiten solange, wie dafür eine Notwendigkeit besteht.

  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  4. Der Verein ist politisch unabhängig und frei. Er unterliegt ausschließlich seiner eigenen Verwaltungsordnung. Dritte können nicht in die Satzungsordnung nebst gegebenen oder verliehenen Rechten eingreifen.

  5. Um seinen Zweck zu erfüllen wird der Verein wie folgt tätig:

      • Ausrichtung von Tagungen, Vorträgen oder Veranstaltungen

      • Bereitstellung einer den Vereinszielen dienenden Informationsplattform im Internet und anderen Kommunikationsebenen und -plattformen

      • Aktivierung des bürgerschaftlichen Engagements durch Information, Spendenaufrufe und Mitmachaktionen

      • Bildung von Arbeits- oder Ortsgruppen zu ausgewählten Themen

      • Errichtung einer Schiedsgerichtsbarkeit (wie z.B. die Ratsversammlung der FLSS Weda Elysia gemäß ihres gemeinsamen Nenners) und/oder Beitritt zu einer Schiedsgerichtsbarkeit, welche dem Verein in eigener Sache und in Sachen Verbraucherschutz in rechtlichen Belangen beisteht.

      • Den informellen Austausch mit ähnlichen Projekten wie Ökodörfern, Tauschringen, Wohngemeinschaften und Gartenprojekten in Form sozialer Kooperationen. Tausch von Erfahrungen und Wissensbeständen einschließlich Prüfung möglicher Transfers in andere gesellschaftliche Kontexte

      • Sowie weitere Maßnahmen, sofern sie dem Vereinszweck entsprechen.

Artikel 3 ~ Mitglieder

 

  1. Mitglieder des Vereins können sowohl natürliche Personen jedweden Alters, als auch juristische Personen sein, welche die Ziele des Vereins unterstützen.

  2. Die Beitragsordnung, welche durch den Vorstand erlassen wird, regelt Höhe, Fälligkeit und Modalitäten des jährlichen Mitgliederbeitrages.

  3. Der Verein hat folgende Mitglieder:

    1. Ordentliche Mitglieder
    2. fördernde Mitglieder
    3. passive Mitglieder
    4. Ehrenmitglieder
  1. Der schriftliche Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft ist an den Vorstand zu richten. Dieser entscheidet über die Aufnahme und Ablehnung des Antrages. Diese Entscheidung bedarf keiner Begründung. Gegen diese Entscheidung kann Widerspruch eingelegt werden und durch den Beschluss der Mitgliederversammlung geändert werden.

  1. Jedes ordentliche Mitglied hat die Interessen des Vereins zu fördern, und seinen jährlichen Mitgliedsbeitrag fristgerecht zu entrichten.

  2. Die Mitgliedschaft endet durch:

    1. Austritt des Mitglieds
    2. Ausschluss des Mitglieds
    3. Tod des Mitglieds
    4. Auflösung eines Mitglieds (bei Körperschaften als Mitglieder)
  1. Der Austritt des Mitglieds kann nur durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von vier Wochen zum 31.12. des Jahres erfolgen.

  2. Der Ausschluss eines Mitglieds kann durch den Vorstand beschlossen werden, wenn einer der nachfolgenden Gründe vorliegt:

      • das Mitglied hat gegen die Interessen des Vereins in grobem Maße verstoßen oder das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit beschädigt

      • das Mitglied hat den Grundsatz der politischen und/oder religiösen Toleranz verletzt

      • das Mitglied übt Mitgliedschaft oder Mitarbeit in einer Partei oder Vereinigung aus, die Intoleranz gegenüber Andersdenkenden verbreitet.

  1. Die Gründe sind im Beschluss des Vorstands vollumfänglich darzulegen und schriftlich festzuhalten. Vor dem Beschluss über den Ausschluss ist das betroffene Mitglied durch den Vorstand zu hören bzw. es ist ihm die Möglichkeit der Stellungnahme zu geben. Ein ausgeschiedenes Mitglied hat keine Ansprüche an dem Vereinsvermögen.

  2. Gegen diesen Beschluss kann bei der nachfolgenden Mitgliederversammlung Beschwerde eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung hat sodann im Rahmen der Versammlung über die Beschwerde zu befinden und abzustimmen.

Artikel 4 ~ Verwendung von Finanzmitteln

 

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

 

Artikel 5 ~ Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

    1. die Mitgliederversammlung

    2. der Vorstand

 

Artikel 6 ~ Vorstand

 

Dem Vorstand im Sinne des § 26 BGB gehören an:

    1. Vorsitzender

    2. stellvertretender Vorsitzender

    3. Schriftführer

    4. Kassenwart

Der Vorsitzende wird zudem als besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB bestellt, der den Verein bei der Leitung der Geschäftsstelle vertritt. Der Vorsitzende ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Bestellung ist in das Vereinsregister einzutragen. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich nach außen u. außergerichtl. im Sinne des § 26 BGB. Jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtszeit aus, so übernimmt auf Beschluss des Vorstandes eines der übrigen Mitglieder die Geschäfte des Ausgeschiedenen bis zur satzungsmäßigen Neuwahl des Vorstandes. Der Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist.

Der Vorstand entscheidet über die Auswahl der zu fördernden Projekte sowie die Mittelverwendung im Sinne der Vereinszwecke gemäß Artikel 4 der Satzung. Der Vorstand ist für die Errichtung der Zweckbetriebe, untergliederten Körperschaften u. Organschaften gem. Artikel 9 befugt und bestellt. Er ist für die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern zuständig und vertritt den Verein nach außen. Der Vorstand erlässt zur vorliegenden Satzung eine Geschäftsordnung sowie eine Beitragsordnung. Der Vorstand fasst Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die von dem Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich (z.B. per e-mail) einberufen werden. Die Beschlüsse des Vorstandes sind schriftlich niederzulegen und vom Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichnen.

 

Artikel 7 ~ Mitgliederversammlung

 

 

Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Der Vorstand ist an seine Beschlüsse gebunden.

Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Laufe eines Jahres durch den Vorstand einzuberufen, im Übrigen dann, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist vierzehn Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich (z.B. per e-mail) einzuberufen. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein drittel der ordnungsgemäßen Mitglieder anwesend sind. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden geleitet.

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

    1. Satzungsänderungen

    2. Bewilligung von Mitteln für Projekte im Sinne des Vereinszweckes

    3. Einreichung von kreativen Vorschlägen für die Umsetzung der Vereinsziele

    4. die Entgegennahme der Vorstandsberichte

    5. Wahl des Vorstandes

    6. Entlastung des Vorstandes

    7. Beschluss über die Erhebung einer Umlage

    8. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

    9. Ernennung von Ehrenmitgliedern

Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge einzubringen. Diese Anträge sind

acht Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich oder per e-mail und begründet beim Vorstand einzureichen.

Jedes ordentliche Mitglied ist stimmberechtigt und muss seine Stimme persönlich erheben. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmgleichheit zählt der Kompetenzfaktor für jedes einzelne Vorstandsmitglied 1,5.

Für folgende Beschlüsse sind qualifizierte Mehrheiten erforderlich:

    1. Satzungsänderung gemäß § 33 BGB: 3/4 Mehrheit oder bei Stimmgleichheit zählt der Kompetenzfaktor für jedes einzelne Vorstandsmitglied 1,5.

    2. Auflösung des Vereins gemäß § 41 BGB: 3/4 Mehrheit oder bei Stimmgleichheit zählt der Kompetenzfaktor für jedes einzelne Vorstandsmitglied 1,5.

Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, welches die gefassten Beschlüsse wiedergibt. Das Protokoll ist durch den Schriftführer und den Vorsitzenden zu unterzeichnen.

 

Artikel 8 ~ Geschäftsjahr

 

Das Geschäftsjahr ist ein Kalenderjahr.

 

Artikel 9 ~ Zweckbetriebe, untergliederte Körperschaften, Stiftungen u. Organschaften

 

  1. Der Verein kann zur Verwirklichung der satzungsgemäß bestimmten Ziele und Zwecke Körperschaften als Stiftungen oder als Zweckbetriebe errichten und sich Dritten Organschaften durch Mitgliedschaft anschließen oder miterrichten.

  2. Satzungen von Untergliederungen des Vereins oder von Förder- und Trägervereinen oder von Zweckbetrieben oder von fiduziarischen Stiftungen sind so auszugestalten, das sie jedem Falle der Satzung des Vereins nicht grob zuwiderlaufen. Die Satzungen sowie deren Änderungen bedürfen vor Anmeldung beim Vereinsregister, Stiftungsregister oder anderer Register, der schriftlichen Zustimmung des Vorstandes.

  3. Lassen sich Untergliederungen des Vereins als rechtsfähiger Verein eintragen, muss ihre Satzung bestimmen, dass die Mitgliedschaft im Verein der Untergliederung zugleich die Mitgliedschaft im Verein, begründet.

  4. Gründen Untergliederungen des Vereins Rechtsträger, so muss dem Vorstand des Rechtsträgervereins mindestens ein gewähltes Vorstandsmitglied oder eine/ein Beauftragte/r des gewählten Vorstandes der Untergliederung angehören. Die Mehrzahl der Vorstandsmitglieder des Rechtsträgervereins muss der Untergliederung angehören. Die übrigen Mitglieder des Vorstandes der Untergliederung müssen dem Rechtsträgerverein beitreten; dazu muss dieser ihnen in seiner Satzung ein Recht zum Eintritt gewähren.

  5. Der Vorstand hat das Recht, Geschäftsführung und Finanzgebaren der Untergliederungen

    zu prüfen. Die Prüfung kann sich insbesondere auf die Kassenführung sowie auf Erwerb, Nachweis und Verbleib von Vermögenswerten erstrecken. Die Prüfung führt der oder die zuständige Schatzmeister/-in durch. Er/Sie kann sachkundige Personen beauftragen. Der Vorstand hat das Recht, an Sitzungen der Organe seiner Untergliederungen beratend teilzunehmen.

 

Artikel 10 ~ Auflösung des Vereins

 

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in der Mitgliederversammlung mit Zustimmung von 3/4 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren.

  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an die Stiftung die dem Verein am nächsten steht oder an eine andere Körperschaft, unter der Auflage, es alsbald ausschließlich und unmittelbar Zwecken im Sinne des Artikel 2 der Satzung zuzuführen.

  3. Bei Auflösung, Aufhebung oder Ausschluss einer Untergliederung fällt das Vermögen an die nächsthöhere Ebene unter der Auflage, dieses baldmöglichst der satzungsgemäßen Verwendung zuzuführen.

Artikel 11 ~ Schiedsgerichtsbarkeit

 

Der Verein untersteht der Schiedsgerichtsbarkeit gem. Artikel 2 Abs.12 Punkt 5 dieser Satzung.

Es gilt das Recht der Autonomie von Nichtregierungsorganisationen. Im Falle von Streitigkeiten akzeptieren die Mitglieder die Schiedsgerichtsbarkeit des Vereins oder einer anderen Schiedsgerichtsinstitution. Es gelten dabei folgende Schiedsklauseln:

  1. Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit der Vertragserfüllung, Gültigkeit und der Erfüllung der gemeinnützigen Ziele des Vereins ergeben, werden nach der Schiedsgerichtsordnung des Vereins oder eines frei zu wählenden Schiedsgerichtes unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden.

  2. Das Schiedsgericht kann auch über die Gültigkeit dieser Schiedsvereinbarung mit bindender Wirkung für die staatlichen Gerichte entscheiden. Der Verein hat gegenüber Klagen, die gegen ihn vor einem staatlichen Gericht anhängig gemacht werden und Streitigkeiten betreffen, die gemäß Ziffer 1 der Schiedsvereinbarung unterfallen, stets die Einrede der Schiedsvereinbarung zu erheben.

  3. Der Ort des schiedsrichterlichen Verfahrens wird vom Vorstand benannt, es kann der Sitz des Vereins gewählt werden.

  4. Die Anzahl der Schiedsrichter beträgt mindestens ein gewählter Einzelschiedsrichter. Die Parteien sind nach der Schiedsgerichtsordnung bei der Auswahl ihrer Schiedsrichter frei.

  5. Das anwendbare materielle Recht und sachliche Recht ist satzungsgemäß bestimmtes Recht. Es gelten im Weiteren die Universalen Menschenrechte gem. EMRK als Bundesrecht in Verbindung mit der UN A/RES 217 III und bei staatlichen materiellen Recht das BGB soweit selbiges nicht im Widerspruch der Satzung steht.

  6. Die Sprache des schiedsrichterlichen Verfahrens ist Deutsch

 

Artikel 12 ~ Inkrafttreten

 

Die vorliegende Satzung ist in der Mitgliederversammlung vom 23.09.2013 beschlossen, errichtet und mit Nachtrag der erneuten Mitgliederversammlungen am 22.02.2014 und am 27.07.2014 rechtskräftig durch Unterschrift der freien und natürlichen Menschen bestätigt worden.


Die Eintragung erfolgte am 11.11.2014 im Amtsgericht Stendal