Konkrete Schritte ~ Zeithorizont

Wir leben in der Zeit eines großen Wandels und oft geschehen Dinge, die man sich vor kurzer Zeit kaum vorstellen konnte. Unsere kumulative Gedankenkraft ist sehr mächtig, wenn wir uns einig sind. Der Fall der Mauer ist der beste Beweis dafür, wie schnell und umfassend sich Dinge ändern können, die noch kurze Zeit vorher kaum möglich erschienen. Vieles was sich jetzt unwirklich anhört, kann wahr werden. Wir haben es in der Hand. Wir sind Schöpfer unserer eigenen Realität.

Phase I ~ Manifestsation des Siedlungslandes

Wir wirken daran, dass wir die ersten Hektar Land in diesem Jahr bekommen.

Das bedeutet: Kontakte knüpfen, Menschen auf Kennenlerntreffen, Infoabenden, Anastasia-Lesertreffen, Workshop´s und öffentlichen Veranstaltungen ,die über unser Projekt informieren, den Förderkreis ausbauen und weitere Geldgeber finden. Planung der Siedlungsstruktur und der einzelnen Landsitze weiter detaillieren. Gleichzeitig bereitet sich jeder Siedler auf den Zeitpunkt vor, an dem wir unser Land besiedeln und unser Leben auf dem Familienlandsitz und in einer Siedlung gestalten. Unsere eigenen, bisherigen Erfahrungen teilen wir in unserem Forum und auf den Siedlertreffen. Es werden u.a. Werkzeuge, Baumaterial und Saatgut angeschafft.

Phase II ~ Das Siedlungsland ist da

Abhängig von den Landverhältnissen ist ein Start vom 6-10 Hektar mit 4-5 Familien geplant, welche sich schon auf diese Lebensweise vorbereitet haben. Ein Teil der Fläche wird für die gemeinschaftliche Nutzung bereit gestellt. Je nach Möglichkeiten soll die Siedlung im Laufe der ersten 10 bis 20 Jahre auf 100 Familien und ca. 150 ha Landfläche kontinuierlich anwachsen.

Vor der Besiedelung des Landes wird ein detaillierter Plan der örtlichen Gegebenheiten in Zusammenarbeit mit einem Landvermessungsbüro erstellt. Erhebungen, Flüsse, Wasser und Waldflächen sowie die schon bestehende Infrastruktur wird analysiert und kartografiert. Eine Boden- und Wasseranalyse sowie Überprüfung von Altlasten muss durchgeführt werden.

Steht fest, wo Siedlungseingang, Siedlungszentrum und Siedlungsrand sich befinden und sind die ersten Wege markiert, werden in den ersten Monaten vor allem Bäume gepflanzt und Gemeinschaftsflächen angelegt. Es wird ein Mutterhof ausgebaut/errichtet in dem das Siedlungsbüro und gemeinschaftliche Aktivitäten stattfinden.

Nach Absteckung der einzelnen Landsitzgrundstücke erstellt jede Familie ein individuelles Modell oder einen Plan für die Gestaltung des Familienlandsitzes mit Haus-, Garten-, Wald- und Wasserflächen.

tl_files/bilder/Erklaervideo_/im-Garten-pflanzen.jpg0 - 3 Jahre

Die meisten Siedler wohnen in den ersten Jahren in mobilen Unterkünften wie Jurten, Bauwägen, kleinen Holz-Gartenhäusen oder naheliegenden Wohnungen. Der Hauptfokus der Siedler liegt auf dem eigenem Landsitz. Dem Aufbau der Permakulturgärten zur Sicherung der Nahrungsgrundlage und dem Pflanzen von Obstbäumen und Sträuchern. Dem folgt das Anlegen des Waldes, der Wasserretentionsflächen und des Teiches.

 

tl_files/bilder/Erklaervideo_/Hobbithaus.jpg3 - 6 Jahre

In diesen Jahren errichten die meisten Siedler die ökologischen Häuser auf ihren Landsitzen.

Die Infrastruktur der Siedlung wird entsprechend der Anzahl der Siedlungsbewohner ausgebaut. Wege werden erweitert, Brücken errichtet und Gemeinschaftsflächen erweitert. Weitere handwerkliche Gewerke etablieren sich und der Grad der Eigenversorgung steigt.

 

tl_files/bilder/Erklaervideo_/Schule.jpg6 - 10 Jahre

In diesen Jahren werden Schule und Gemeinschaftshaus errichtet. Die Siedlungsstruktur wird ausgebaut, weitere Landsitze werden besiedelt. Das kulturelle Miteinander tritt stärker in den Vordergrund.

 

10 - 20 Jahre

Die Siedlung sollte jetzt ihre volle Größe erreichen und vollständig besiedelt sein. Die Erfahrungen des Siedlungsaufbaus werden an andere Siedlungsgründer weiter gegeben.